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The Paths of Divine Love (Die Pfade der göttlichen Liebe)

Farangī

Farangī („europäisch“) bedeutet hier fremd. Man spricht von der Farangī-Stimmung (kūk-e Farangī), wenn der Tanbur statt in den üblichen Quarten in Sekunden gestimmt ist, was eine ungewöhnliche Aura und ätherische Atmosphäre erzeugt. Somit suggeriert diese Melodie faszinierende, fremdartige und wunderbare Dinge aus der geistigen Welt.

Die hier genutzte Stimmung wurde von Ostad Elahi eingeführt und ist bei den orientalischen Lauten derselben Instrumentenklasse sehr selten zu finden. Mithilfe des Daumens, der auf der tiefen Saite spielt, ermöglichte sie zahlreiche modale Verfeinerungen. Unter Einbeziehung einiger Motive der Jelo Shāhī-Melodie kehrt Ostad Elahi zum ursprünglichen Rhythmus und Thema zurück, ohne die Gesamtkontinuität aufzubrechen.

Farangī

The Paths of Divine Love (Die Pfade der göttlichen Liebe)

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