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Resilience (Widerstandskraft)

Pā Kotakī II Suite

Diese Improvisation basiert auf dem Thema und der rhythmischen Matrix eines speziellen kurdischen Tanzes, von dem es etwa zehn verschiedene Versionen gibt. Der Tanz heißt „Pāykūbī“ (wörtlich „mit dem Fuß auf den Boden klopfen“), er wurde nach den dazugehörigen Tanzschritten benannt. Der Beginn des Stückes ist sehr eigen: Er ist flüssig und unregelmäßig, wodurch der Eindruck eines Mechanismus entsteht, der startet, um sich dann in Bewegung zu setzen.

Nachdem das Thema vorgestellt wurde, führt Ostad Elahi Varianten und Skizzen weiterer Melodien ein, die sich dann wieder in das Hauptthema auflösen. Er spielt nicht einfach ein Stück nach dem anderen, er verschmilzt und koordiniert sie. Dabei stützt er sich auf einen unveränderlichen Bass, der als Kontrapunkt zu den meisterhaft ausgeführten Airs dient.

Die meisten dieser Melodien werden üblicherweise auf der Zurnā (Oboe) oder der Dozaleh (Doppelklarinette) gespielt und von einer starken Dohol (zweiseitige Trommel) begleitet. Es scheint, dass vor Ostad Elahi niemand diese Stücke je auf einem Tanbur gespielt hat. Die Umsetzung dieser Melodien mit ihren für Blasinstrumente typischen Verzierungen auf dieser Laute war eine weitere seiner Innovationen. Noch bemerkenswerter als die für das Spielen dieser Melodien erforderliche ausgezeichnete Technik sind womöglich die zahlreichen innovativen Techniken, mit denen er ein kaum vorstellbares Maß an musikalischer Intensität auf dieser dreisaitigen Laute erzeugen konnte.

Pā Kotakī II Suite

Resilience (Widerstandskraft)

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