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Celestial Harmonies (Himmlische Harmonien)

Prayer of Hazrat-e Ali

Ostad Elahi hatte ein Gebet von Hazrat-e Ali1 vom Arabischen ins Persische und Kurdische übersetzt. Mehrere Monate lang sang er es täglich beim Aufwachen. Später zitierte er Verse dieses Gebets, wenn er auf dem Tanbur spielte. Hier singt er einen Auszug der ursprünglichen arabischen Fassung, gespickt mit kurzen Anrufungen auf Persisch: „Ali jān, āmān“ (O Geliebter Ali, hilf mir) im Mansūrī-Modus (tchahārgāh dastgāh). Die Aufnahme stammt aus dem Jahr 1965, als Ostad Elahi 70 Jahre alt war. Es folgt die Übersetzung einiger Verse:

Gelobt seist Du, gütiger und glorreicher Herr
Der Du alles Verborgene und Offenbare kennst
Mein Schöpfer, meine Zuflucht, meine Stütze
An Dich wende ich mich in Not und Glück
Meine Verfehlungen verblassen im Angesicht Deiner Gnade
Ich bin der Versuchung anheimgefallen, jetzt plagt mich die Reue
O Gott, erhöre meine Bitte
Denn Du weißt, wie elend und notleidend ich bin.

Gesungene Sequenzen mit zutiefst lyrischem Charakter, auf die der Tanbur antwortet, wechseln sich in diesem Stück mit rhythmischen Sequenzen und einem Leitmotiv (kleine Terz) ab. Die Kombination aus diesen Elementen – Rhythmus, Leitmotiv, Wiederholung verzierter Noten und ungewöhnliche Harmonien – ruft eine Hochstimmung hervor. Der zweite Abschnitt des Stücks, eine Art Zang-e Shotorī gefolgt von einer mitreißenden Hymne oder Zekr (Ali Hū Hū ...), inspiriert mit unwiderstehlicher Bewegung.


1 Ein großer Heiliger der Schia-Tradition und Schwiegersohn des Propheten Muhammad.

Prayer of Hazrat-e Ali

Celestial Harmonies (Himmlische Harmonien)

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