

Celestial Dances (Himmlische Tänze)
4 Tracks49 MIN4 Tracks 49 MIN 2005
Le Chant du Monde – Harmonia Mundi
Ostad Elahis grenzenlose Kreativität und sich ständig erneuernde Inspiration in der Kunst des Tanburs finden ihren Ausdruck in den Improvisationen zu den Bābā Faqīhī- und Tchapī -Suiten, die den Zuhörer einladen, sich in einem himmlischen Tanz der Quelle der Schöpfung zu nähern.
Qara Chūpī Suite and its Samā Introduction
Der Begriff Samā kann sowohl „Anhören“ im spirituellen Sinne als auch „kosmischer Tanz“ bedeuten. Dem berühmten persischen Dichter und Mystiker Mowlānā Rūmī zufolge „ist Samā nur ein kleiner Teil des ewigen Tanzes, in den sich die Seele eines Tages einreihen wird. Jedes Wesen nimmt an diesem kosmischen Tanz teil ...“ Basierend auf Ostad Elahis Beschreibung des universellen Prozesses der Vervollkommnung, der die gesamte Schöpfung bewegt, ist dieses Stück von einer wunderschönen Choreografie inspiriert: vom anfänglichen Hinabsteigen von der Quelle bis zur aufsteigenden Bewegung der Rückkehr, die die Geschöpfe zur Vollkommenheit erhebt, ist jede Stufe der Schöpfung in diesen himmlischen Tanz eingebunden.
Qara Chūpī (qara: schwarz, chūpī: Tanz) bedeutet wörtlich „Tanz in schwarzer Kleidung“. Einige iranische Kurden tanzen ihn, wenn ein enges Familienmitglied verstirbt. Die offensichtliche Trauersymbolik dieses Stücks steht in eigenartigem Kontrast zu seinem lebhaften Tempo und man mag sich fragen, warum Ostad Elahi einen Trauertanz mit dem himmlischen Tanz des Samā verbindet, der ein Lobgesang auf das Leben in all seinen Formen ist, ein Leben, das endlos und ewig in Bewegung ist.
Trackliste
Qara Chūpī Suite and its Samā Introduction
Celestial Dances (Himmlische Tänze)
Qara Chūpī Suite and its Samā Introduction
Celestial Dances (Himmlische Tänze)